Fotokurs: Bildbearbeitung

Diejenigen, die schon lĂ€nger hier sind, kennen dieses Video vielleicht schon – aber kein Minifotokurs kann ohne ein Video zur Bildbearbeitung auskommen. Ich zeige in diesem Video die wichtigsten Funktionen der App ‘Snapseed’ – die in wenigen Minuten ganz einfacvh und mit Spaß das Beste aus Euren Bildern herausholen kann.

Ihr könnt natĂŒrlich sagen, dass Ihr Bildbearbeitung nicht braucht oder Instagram als Momentaufnahme gedacht ist und Ihr lieber unbearbeitete, “authentische” Fotos zeigt. Das ist völlig OK. Instagram hat sich nur seit seinen AnfĂ€ngen verĂ€ndert, die Feeds enthalten eben meist bearbeitete und auch inhaltlich optimierte Fotos. Man muss diesen ‘Trend’ nicht mitmachen, aber er ist da draußen und schafft Tatsachen.

Ich möchte mich deshalb im September mit dem Thema ‘Branding’ (also in etwa: Wiedererkennbarkeit und bessere Selbstvermarktung) auf Instagram sowie den Instagram Stories beschĂ€ftigen. Das gehört zu den Dingen, die schon lange auf meiner Liste stehen, die ich aber immer nur halbherzig mache. Wenn Ihr Interesse habt, können wir das im September hier gemeinsam mit Minieinheiten machen, Schritt fĂŒr Schritt. Seid Ihr dabei?

Katrin @katrink.illustriert

Fotografieren, Teil 8

Wenn man die Tricks fĂŒr besseres Fotografieren langsam beherrscht – und in den letzten Wochen haben wir die wichtigsten Tricks hier gezeigt – dann geht es darum, wie man Bilder kombiniert und in einen Zusammenhang bringt.

Theoretisch kann man natĂŒrlich aus den Unmengen an auf dem Handy oder der SD-Karte gespeicherten Fotos einige auswĂ€hlen. Aber wie wĂ€re es mit einer Art ‘Fotosafari’, wenn man das nĂ€chste Mal unterwegs ist (oder in der eigenen Stadt), indem man gezielt zu einem bestimmten Thema Fotos macht (hier war es die Farbe GrĂŒn). Das macht Fotografieren gleich spannender.

Wer Instagram ein bisschen professioneller betreiben will, weiß, dass es wichtig ist, die Fotos im ‘Feed’ so aufeinander abzustimmen, dass sie miteinander harmonieren. Farbe ist das Eine, das beachtet werden sollte. Damit es nicht langweilig wird, sollten die Fotos auch nicht zu Ă€hnlich sein. Also mal einen Ausschnitt, einmal eine Totale, und ansonsten jede Menge Variationen wĂ€hlen.
Und Spaß haben! Fotografieren ist einfach ein tolles Medium.

Wie immer eine schöne Woche – der Sommer und die #sommerakademie neigen sich dem Ende zu. Genießt die SpĂ€tsommertage, aber wir freuen uns auch schon auf den Herbst und planen hier bereits die nĂ€chsten Projekte.

Viele GrĂŒĂŸe,
Katrin @katrink.illustriert

Fotografieren, Teil 7

Das Thema heute ist: Geschichten erzĂ€hlen mit Fotos. Man sagt nicht umsonst: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und so können Fotos – Einzelfotos oder Bilderserien, also quasi die klassische Fotoreportage – wunderschöne, spannende, berĂŒhrende, inspirierende etc. Geschichten erzĂ€hlen. Von der ‘Totalen’ zum Detail oder ‘Close-Up’ – das Video zeigt, welche Zutaten eine Fotogeschichte braucht.

Einen schönen Wochenstart!
Katrin @dailyperfectmoment

Fotografieren, Teil 6

Fotografien wirken auf den Betrachter, und wenn man die HintergrĂŒnde kennt, kann man das gezielt einsetzen. Deshalb geht es heute um die Zentralperspektive, den legendĂ€rsten Science-Fiction-Film aller Zeiten – und um einen meiner liebsten, inspirierendsten Instagram-Accounts: @accidentiallywesanderson

Eine schöne Woche, und ĂŒbersteht die heißen Tage gut!
Katrin @katrink.illustriert

Fotografieren, Teil 5: Automatikmodus

Fotografie-Neulingen wird gerne erzĂ€hlt, dass man nicht im Automatikmodus fotografieren soll. Das ist Quatsch – Automatikmodus ist fĂŒr mindestens 95% aller Fotos eine ungeheuer nĂŒtzliche Erfindung. Alles andere muss man ausprobieren, d. h. Testreihen machen, damit man sich mit der Kamera vertraut macht und die verschiedenen Faktoren – Blende, Belichtungszeit und ISO – einschĂ€tzen kann.

Meine erste (und einzige) Fotografie-Anleitung gab mit mein Vater, mit einer analogen Kamera. Er sagte: Du musst erst die Belichtungszeit einstellen und die Blende. Ich fragte: Wie weiß ich, worauf ich die Belichtungszeit einstellen soll? Er sagte: Das schĂ€tzt man. – Und die Blende, fragte ich? Erfahrung, antwortete er. Das war der Moment, an dem ich die Lust am Fotografieren verloren habe, fĂŒr viele Jahre.
Automatikmodus ist quasi der nette Vaterersatz, der all das fĂŒr uns einschĂ€tzt und erledigt.

Im Video oben erklĂ€re ich, was Blende, Belichtungszeit und ISO bedeuten (eigentlich ganz einfach zu verstehen) und fĂŒr welche SonderfĂ€lle man Einstellungen jenseits des Automatikmodus brĂ€uchte – und dafĂŒr gibt es an vielen Kameras ebenfalls (halbautomatische) Programmeinstellungen.

NatĂŒrlich wĂ€re es ideal, wenn wir alle Funktionen unserer Kamera optimal bedienen und nutzen könnten. Aber in der Praxis ist der Automatikmodus quasi mein bester Freund und macht mir das Leben leichter.

Fotokurs, Teil 4: Der Goldene Schnitt

Die “Rule of Thirds” – die Dreierregel – ist ein Klassiker und in weniger als zwei Minuten erklĂ€rt. Tatsache ist, dass Ihr die Regel in vielen Eurer Fotos wahrscheinlich bereits benutzt habt, vielleicht sogar ohne es zu beabsichtigen oder vielleicht die HintergrĂŒnde zu kennen. Denn sogar ganz unbewusst suchen wir beim Fotografieren das, was de Dreierregel bewirkt: Harmonische ZusammenhĂ€nge, bzw. Proportionen.

Die Dreierregel entspricht nicht ganz, aber doch annĂ€hernd dem ‘Goldenen Schnitt’. Seit dem SpĂ€tmittelalter gilt der Goldene Schnitt als ideales VerhĂ€ltnis der Proportionen. Am bekanntesten dĂŒrfte der Goldene Schnitt aus der Renaissance sein, in der er eine zentrale Rolle in Kunst, Kunsthandwerk und Architektur gespielt hat. Der ‘Mensch nach Vitruv’ – Leonardo da Vincis wohl bekannteste Zeichnung – ĂŒbertrĂ€gt diese idealen Proportionen auf den menschlichen Körper.

Wie sich das Prinzip zum Fotografieren einsetzen lĂ€sst, erklĂ€rt das Video – und das Prinzip ist so elementar, dass sich in allen neueren Kameras das entsprechende Raster in den Sucher einblenden lĂ€sst.

Eine schöne Woche!
Katrin @dailyperfectmoment

Fotokurs, Teil 3: Licht

Weiter geht es mit dem Thema: Gut fotografieren mit jeder Kamera. Denn die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat.
Der wichtigste Faktor fĂŒr gutes Fotografieren ist auch das Thema heute: Licht. Wenn ich die Wahl hĂ€tte, dann wĂ€re mir ein tolles Motiv mit perfektem Licht, aber kleinerer Kamera immer lieber als eine Profikamera und belangloses Licht. Das Video oben zeigt, wie Licht ein Motiv verĂ€ndert.

Und das zweite Video heute zeigt, warum man möglichst nie (NIE, NIE, NIE) in Kunstlicht fotografieren sollte – bzw. nicht mit mehreren Lichtquellen. Im Zweifelsfall ist ein dunkleres Bild besser als eins mit Kunstlicht, denn Aufhellen lĂ€sst sich ein Foto in jedem Bildbearbeitungsprogramm mit einem Klick. Viele Fotografen fotografieren sogar extra dunkler, denn auf diese Weise sind die Farben nachher ‘knackiger’ und leuchtender.

Also, ran an die Kameras/ Handys. Eine schöne Woche!
Katrin @dailyperfectmoment

Fotokurs, Teil 2: SchÀrfe, oder warum man mit dem Handy nicht zoomen sollte

Unser Minifotokurs geht weiter. Heute geht es um SchĂ€rfe, und das ist so ziemlich der einzige Punkt, an dem Handykameras wirklich schwĂ€cheln. Theoretisch stellen sie alles automatisch scharf, und das ist fĂŒr Streetfotografie oder wenn es schnell gehen soll auch eine gute Sache. Allerdings sollte man mit dem Handy auf keinen Fall zoomen. Warum, erklĂ€rt das Video, nĂ€mlich den Unterschied zwischen optischem und digitalem Zoom.

Und dann gibt es noch DEN Trick, der fĂŒr scharfe Fotos wichtig ist; und der ist so banal, dass man ihn meist vergisst.

Schöne Sommertage!
Viele GrĂŒĂŸe,
Katrin @dailyperfectmoment

Fotokurs, Teil 1: Einstellungen

Eine Freundin erzĂ€hlte kĂŒrzlich, dass ihr in einem Fotokurs gesagt wurde, dass man eine Spiegelreflexkamera brauche, um gute Fotos zu machen und eine andere Freundin, dass Automatikmodus ja wohl verpönt sei. Stimmt beides nicht. Es gibt ein paar Dinge, auf die man achten sollte, aber gute Fotos kann man auch mit kleinen Kompaktkameras oder Handys machen.

In den nÀchsten Wochen gibt es hier wÀhrend unserer #sommerakademie immer montags Minikurse (wenige Minuten lang), um die wichtigsten Dinge zu zeigen.

Viel Spaß!
Katrin @dailyperfectmoment

Virtuelles Reisen: Onlinekurs fĂŒr Bildbearbeitung, Teil 1

Im Idealfall bleiben wir alle in den nĂ€chsten Wochen weitgehend zuhause, werden nicht angesteckt, stecken niemanden an und der Spuk ist irgendwann vorbei. Zumindest fĂŒrs Erste. Je schöner wir uns die Zeit zuhause machen, desto positiver können wir mit der ganzen Situation umgehen.

Sabine und ich haben uns ĂŒberlegt #wasichschonlangetunwollte. Wie können wir die Zeit also so verbringen, dass wir uns vielleicht sogar etwas Gutes damit tun?

Ich bin letztes Jahr in eine 33 qm-Wohnung gezogen, weil ich wenig Zeit hier in Deutschland und viel auf Reisen verbringen wollte. Alle ReiseplĂ€ne liegen jetzt natĂŒrlich auf Eis. Virtuell kann ich aber noch reisen. Die Fotos aus der Toskana und aus Bologna vom letzten FrĂŒhling anschauen. Oder auch bearbeiten. Womit wir beim heutigen Thema wĂ€ren.

Auch wenn ich als Grafikerin seit Jahrzehnten mit Profiprogrammen auf meinem Rechner arbeite, meine Reisefotos bearbeite ich am Liebsten auf meinem Ipad, mit einer App, die es auch fĂŒr Handys gibt (auch auf Android, und sogar als Desktop-Version, also fĂŒr Laptop oder Rechner).
Und zwar schnell, einfach und mit richtig viel Spaß. Meines Wissens sogar kostenlos, wenn nicht, lasst es uns wissen.

SNAPSEED heißt die App (unbezahlte Werbung aus Überzeugung). Sie ist einfach, intuitiv zu bedienen und auch fĂŒr AnfĂ€nger geeignet. Also, wenn Ihr Euch noch nicht mit Bildbearbeitung auseinandergesetzt habt und das immer mal probieren wolltet: Jetzt ist ein sehr guter Zeitpunkt dafĂŒr. Los geht’s. Teil zwei folgt ĂŒbermorgen, und wenn Ihr dann noch Fragen oder Lust auf mehr haben solltest, machen wir gerne einen weiteren Kurs.

Alles Liebe, Katrin
#bleibtzuhausewennIhrkoennt
#wasichschonlangetunwollte

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