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Procreate – Fan-Post für ein Zeichenprogramm

Ich liebe Farben, Papier, Skizzenblöcke, bunte Schnipsel … aber ich muss gestehen, dass ich mein iPad ebenso liebe, bzw. mein Lieblings-Zeichenprogramm: Procreate. Und da Procreate heute ein tolles Update bekommen hat – kostenlos (einfach im Apple-Store Updaten, falls Ihr es schon installiert haben solltet; sonst für ca. 10 Euro zu haben. Unbezahlte Werbung übrigens, kein Auftrag von Procreate) – gibt es (einen) Fan-Post.

Procreate ist intuitiv und bietet buchstäblich unbegrenzte Möglichkeiten. Denn die ‘Brushes’, also Pinsel, reichen von Acryl- bis Wasserfarbe, von Kalligrafie-Pinseln bis Bleistift- oder Musterpinseln. Wer den Apple-Stift hat, hat zudem drucksensitive Pinsel, und von Tusche bis Pastellkreide fühlt sich alles wie echt an.
Falls die mitgelieferten Pinsel nicht ausreichen, kann man welche dazukaufen – oder selbst welche machen. In Kombination mit einer unbegrenzten Anzahl von Farben (auch eigene Paletten kann man sich erstellen, dank des Updates sogar einfach per iPad-Kamera) bedeutet das eben: ohne Sauerei unbegrenzte Möglichkeiten zu Zeichnen oder Malen.

Habe ich Handlettering erwähnt? Ich kombiniere meine Illustrationen gerne mit Schrift. In Procreate kann ich sowohl selbst lettern als auch fertige Schriften verwenden. Im Grund hat man ein kleines Layoutprogramm.

Animationen? Klar, wenn auch in begrenztem Rahmen. Gut für den Instagram-Feed, aber ich mache auch kleine animierte GIFs für die Instagram-Stories (zu denen kommen wir übrigens in der nächsten Lektion unseres Instagram-Kurses).

Und, ganz wichtig, Muster. Man kann Stempel selbermachen, Texturen – und Rapportmuster. Die neue Procreate-Version hat das noch einfacher gemacht.

Also. Wer Procreate hat: Holt Euch das Update. Wer je überlegt hat, in digitales Zeichnen oder Malen oder Lettern einzusteigen: Von allen Programmen, die ich getestet habe, ist Procreate mit großem Abstand meine allerliebste App. Procreate kann meines Wissens auch auf Android installiert werden, und es gibt eine Pocket-Version fürs Handy.
Wenn hier genügend Leute Interesse hätten, mache ich gerne einen Kurs – oder mehrere.


Gelliprint: Drucken mit Verpackungsmaterial in Pink, Teil 2

Vor einiger Zeit hat euch Katrin ja schon gezeigt, wie man mit Verpackungsmaterial drucken kann und ich habe einige Verpackungsmaterialien gesammelt und damit am Wochenende mit viel pinker Farbe gedruckt.

Hier ein paar Materialien, mit denen ihr schöne Effekte erzielen könnt…

Ich drucke besonders gerne auf alten Buchseiten, das Papier saugt die Farbe gut auf und es entstehen noch zusätzlich schöne Effekte.

Einfach ausprobieren….

So jetzt wünsche ich euch viel Spaß … wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, freue ich mich von euch zu hören….

Miss Herzfrisch
@missherzfrisch / @herzfrisch

Instagram – größere Bilder

Größere Bilder, d. h. leichtes Hochformat statt Quadrat – ermöglichen es uns, buchstäblich mehr zu zeigen. Wer kein Photoshop hat: Wenn man die Bildverhältnisse kennt, kann man das auch in Fotobearbeitungs-Apps machen (siehe Video oben). Hier noch einmal eine Übersicht über die aktuellen Bildformate bei Instagram. Die Größe für Stories und Reels brauchen wir noch, das Landschafts-Querformat ist der Vollständigkeit halber dabei, ist aber in der Praxis eben suboptimal, weil kleiner und damit in der Masse der Posts weniger auffällig.

Und wenn man ein anderes, nicht-quadratisches Format in einen Post einbauen möchte, muss man beim Hochladen noch einen Button drücken. Wie, zeigt das Video unten.

Am Samstag geht es dann nochmal ums Profil – und dann kommen wir schon zu dem Teil, der wirklich Spaß macht: Stories. Und Reels, meinen aktuellen Lieblingen.

Eine schöne Woche!
Katrin @katrink.illustriert

Gewinner des Wasserfarben Onlinekurses

Tataa … vielen Dank für euren vielen Kommentare …. wir haben die Gewinnerin von Kristinas Wasserfarben Onlinekurses gezogen…. und hier ist sie:

Herzlichen Glückwunsch liebe Astrid!

Hier könnt ihr den Kurs direkt buchen:

Neuer Onlinekurs: Wasserfarben von Kristina Schaper

Wir freuen uns riesig! Kristina Schaper, die ja während der Sommerakademie schon Gastbeiträge hier gepostet hat, hat ihren ersten Onlinekurs fertig mit dem Thema “Wasserfarben – Formen, Farben, Muster”. Im Teaser-Video oben könnt Ihr sehen, was Kristina alles im Kurs zeigt: von Materialien bis Mustern. Wir sind ganz begeistert, sowohl vom Inhalt des Kurses als auch, wie schön alles gemacht und gefilmt ist.

Um den “Stapellauf” des Kurses zu feiern, verlosen wir einen Kurs-Gutschein im Wert von 35 Euro.

Wir ziehen einen Gewinner/ Gewinnerin aus allen, die bis heute Abend ,09.09.2020 24.00 Uhr einen Kommentar hier unter diesem Post hinterlassen haben.

Wer nicht bis zur Verlosung warten möchten, kann den Kurs auch direkt buchen

Wir drücken euch die Daumen!

Künstlerinspiration: Picasso

Niemand kann ernsthaft versuchen, Picasso nachzuahmen – aber es gibt einen Trick, wie man ähnlich ausdrucksvolle Zeichnungen hinbekommt. Und das Beste daran: Mit diesem Trick kann jeder zeichnen, wirklich jeder, und jedes Objekt.

Wir fangen mit etwas Leichterem an als Gesichtern oder Tieren. Ich habe einfach Gegenstände aus meiner Küche genommen. Im Video unten zeige ich, wie das Ganze funktioniert:

Die Kurzfassung: An einer Ecke anfangen, nicht absetzen, nicht hinschauen. Aus dem Augenwinkel bekommt man theoretisch etwas mit, aber die Idee ist, dass man quasi mit den Augen malt, das Gehirn ausschaltet und den Stift nur folgen lässt. Und: nicht zögern. Die Videos sind in Echtzeit. Einfach drauf loslegen, das Blatt sollte nur groß genug sein.

Und so sieht das Ganze dann digital aus …

Diese Technik kann man noch einen Schritt weiterentwickeln. Das machen wir dann im Oktober – vielleicht gemeinsam? Denn da steht der “Inktober” an, ein 30-Tage-Projekt, bei dem es eigentlich um Ink – Tinte bzw. Tusche geht, das wir hier aber ein bisschen umfunktionieren wollen. Falls Ihr Lust habt: vormerken!

Ein schönes Wochenende Euch allen,
Katrin @katrink.illustriert

Sommertagebuch – Mocca in Paris, Teil 2

Ich hatte für mein August-30-Tage-Projekt einen fiktiven Charakter – Mocca – nach Paris geschickt. Moccas Tagebuch zu illustrieren war erheblich spannender, als meine Tage zu dokumentieren … und zuerst gab es Vorfreude und Reisevorbereitungen (wie im wirklichen Leben, wobei ich Mocca ja eigentlich ohne Hotelbuchung oder anderen lästigen Kram nach Paris beamen konnte).

Zuerst war alles gut, und ich habe mich ein bisschen mit Mocca anfreunden können – sie hat schnell eine ganz eigenständige Persönlichkeit entwickelt.

Dann gab es eine kleine Krise über ein Frühstück … ich wollte eine meiner liebsten Pariserinnerungen zeichnen: ein frühes Frühstück gegenüber dem Bon Marché. Café au lait funktioniert aber nicht von oben/ als flatlay, deshalb ist Instagram voller Cappucino-Flatlays. Meine inneren Diskussionen um Bildaufbau und künstlerische Freiheit habe ich auf Mocca projiziert und einen kleinen Streit mit ihr vom Zaun gebrochen. Sie ist die Stimme von @moccamarchdesign, aber als Illustratorin habe letztlich ich das Sagen …

Das gab der Geschichte plötzlich eine dunklere, nachdenklichere Richtung: Mocca in Zweifeln bzw. Selbstfindung. Was gleichzeitig viel Instagram-Content auf die Schippe nimmt, denn die geschönte ‘I woke up like this’- und-Cappucino-Welt ist natürlich voller Klischees.

Vielleicht ist mir aber Paris auch nur langweilig geworden. Und da ich Mocca wirklich mag, und dies mein erstes 30-Tage-Projekt ist, das ich nahtlos im Anschluss verlängere, habe ich mir eine Überraschung für sie ausgedacht. Mocca bekommt ein Paket – und darf ans Meer reisen. Da wäre ich nämlich gerade lieber als in Paris – eine Erkenntnis, die ich in meine nächste Reiseplanung aufnehmen werde. Wenn man irgendwann im wirklichen Leben wieder richtig reisen kann.

Und im Hintergrund? Ich habe mich immer, immer davor gedrückt, Menschen zu zeichnen. Mocca war manchmal ein harter Kampf, aber es wird leichter. Der Retro-/ Midcentury-Stil, den ich ausprobieren wollte, war einfacher hinzukriegen. Texturen und einfache Formen – auch da werde ich eine Weile dabei bleiben. Das Abenteuer geht also auch nach dem Sommertagebuch weiter – sowohl für Mocca als auch für mich.

Da ich aber Abwechslung liebe, freue ich mich auf ein 30-Tage-Projekt, das Sabine gerade vorbereitet – zum Mitmachen, hier.

Ich hoffe, Ihr genießt die letzten Sommertage,
Katrin @moccamarchdesign

Gelliprint-Workshop: Kreise

Ich bin ein großer Musterfan, deshalb denke ich auch bei Gelliprint “in Mustern”. Einerseits ist da der Rausch der Farben und zufälligen Ergebnissen. Andererseits kann man gezielt Muster für ein bestimmtes Projekt drucken. Und im Idealfall lässt sich natürlich beides kombinieren!

Im heutigen Gelliprint-Workshop dreht sich alles um Kreise.

Künstlerinspiration: Der frühe Warhol

Ein Künstler, der viele weitere inspiriert und gefördert hat – nicht zuletzt Basquiat – war Andy Warhol. Man denkt dann gleich an Suppendosen, oder seine Portraits von Marilyn, Mao oder Jackie Kennedy. Aber es gibt auch einen ‘frühen Warhol’, der ganz zauberhafte Illustrationen gemacht hat.

Typisch dafür sind die ‘krummen’ Linien, die dünner und dicker werden. Das gelingt mit einer speziellen Drucktechnik, die wir heute in unserem Sonntagsworkshop zeigen – einfach gemacht, mit Vorlagen von uns und mit Dingen herzustellen, die jeder zuhause hat.

Auch dieser Workshop ist wieder exklusiv für die Flatrate-August-Bucher der Sommerakademie. Und die Serie der Künstlerinspirationen hat, den Kommentaren nach, auch Euch viel Spaß gemacht – deshalb geht sie auch nach der Sommerakademie weiter!

Cyanotopie mit Kristina Schaper

Hallo!

Ich freue mich, heute hier im artlaboratorium zu Gast zu sein! Mein Beitrag zum „Blauen Sommer“ ist ein kleines „Balkon-Video“ über Cyanotypie – DIE kreative Sommertechnik schlechthin für mich.

Falls Ihr Lust auf Blau habt und Euch bisher noch nicht an diese Technik gewagt habt, möchte ich euch zeigen, dass es gar nicht sooo kompliziert ist, wie man vielleicht glaubt!

Ebenfalls heute habe ich meinen guten alten Blog „Am liebsten Bunt“ nach langer Zeit wieder zum Leben erweckt und einen meiner früheren Blogposts zum Thema Cyanotypie überarbeitet. Dort könnt Ihr sehen, wie ich meine Papiere beschichtet habe und wo ich die Materialien gekauft habe. Weitere Beiträge zur Cyanotypie (und anderen kreativen Themen) folgen in Kürze. Über Euren Besuch freue ich mich 🙂

Blaue Sommergrüße aus Kopenhagen sendet
Kristina @amliebstenbunt

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