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Künstlerinspiration: Picasso

Niemand kann ernsthaft versuchen, Picasso nachzuahmen – aber es gibt einen Trick, wie man ähnlich ausdrucksvolle Zeichnungen hinbekommt. Und das Beste daran: Mit diesem Trick kann jeder zeichnen, wirklich jeder, und jedes Objekt.

Wir fangen mit etwas Leichterem an als Gesichtern oder Tieren. Ich habe einfach Gegenstände aus meiner Küche genommen. Im Video unten zeige ich, wie das Ganze funktioniert:

Die Kurzfassung: An einer Ecke anfangen, nicht absetzen, nicht hinschauen. Aus dem Augenwinkel bekommt man theoretisch etwas mit, aber die Idee ist, dass man quasi mit den Augen malt, das Gehirn ausschaltet und den Stift nur folgen lässt. Und: nicht zögern. Die Videos sind in Echtzeit. Einfach drauf loslegen, das Blatt sollte nur groß genug sein.

Und so sieht das Ganze dann digital aus …

Diese Technik kann man noch einen Schritt weiterentwickeln. Das machen wir dann im Oktober – vielleicht gemeinsam? Denn da steht der “Inktober” an, ein 30-Tage-Projekt, bei dem es eigentlich um Ink – Tinte bzw. Tusche geht, das wir hier aber ein bisschen umfunktionieren wollen. Falls Ihr Lust habt: vormerken!

Ein schönes Wochenende Euch allen,
Katrin @katrink.illustriert

Künstler-Inspiration: Joseph Cornell

A Parrot for Juan Gris, 1953-54. Courtesy of Quicksilver/The Joseph and Robert Cornell Memorial Foundation/Vaga, NY/Dacs.

Heute möchte ich Euch mit einem meiner Liebllingskünstler inspirieren: Joseph Cornell. Seine Boxen, die sogenannten Shadow Boxes haben uns zu ein paar Sehnsuchtsboxen inspiriert….

Künstler-Inspiration: André Breton – Cadavre Exquis

Sicher kennt Ihr das Kinderspiel, bei dem man Figuren aus mehreren Teilen zusammensetzt, also Hut, Kopf, Bauch und Beine, das sogenannte Cadavre Exqui.

Das Prinzip des Cadavre Exqui stammt ursprünglich von André Breton. Er entdeckte es 1925 als eine Methode, dem Zufall bei der Entstehung raum zu geben.

Der Name leitet sich übrigens von Bretons erstem Satz Le cadavre-exquis-boira-le-vin-nouveau (frz. = „Der köstliche-Leichnam-wird-den-neuen-Wein-trinken“) ab.

Es funktioniert ganz einfach: jeder Teilnehmer erhält ein Blatt Papier, auf das man ein Wort schreibt oder ein Bild malt, es dann umknickt und an den Nächsten weitergibt, ohne das er den vorherigen Teil kennt.

Am Ende breitet man das fertige Bild auseinander und so entsteht eine Art von kollektiver Collage. Ich finde man sieht es den Bilern an, das sie dabei eine Menge Spaß gehabt haben.

Max Morise, André Breton, Man Ray und Yves Tanguy, Cadavre exquis, 1927, Tinte und Farbstift Sammlung Kummer, Köln Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Andres Kilger © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Max Morise, Jeannette Ducrocq Tanguy, Pierre Naville, Benjamin Péret, Yves Tanguy, Jacques Prévert, 1928, collage 28.9 x 22.9 cm
Museum of Modern Art, New York

Hier habe ich noch einen sehr schönen Blogbeitrag mit vielen Beispielen zum Cadavre Exquis geunden: poulwebb.blogspot.com

Unser Experiment

Zusammen mit meiner Tochter und einer Freundin haben wir uns eine etwas andere Variante überlegt.

1. Wir haben 3 Papiere genommen und alle durch ein gemeinsames Element verbunden, um eine kleine Orientierung zu haben und es dann zerschnitten.

2. Jeder von uns hat drei Papierstücke bekommen und durfte sich aus diesem Materialfundus seine Lieblingsstücke aussuchen.

3. Hier sind unsere Collagen, die daraus entstanden sind. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, wie jeder heimlich seine Collage gebastelt hat und ich finde, es ist eine ganz schöne Gesamtcollage entstanden, die man auch noch untereinander tauschen kann.

Probiert es doch mal, es macht wirklich Spaß, besonders mit Kindern und Personen, die sonst gar nichts mit Collagen nicht zu tun haben.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Zeigt uns eure Sommertagebücher

Hier könnt ihr sie verlinen

Künstler-Inspiration: Goethes Farbkreis

Seit Corona sitze ich immer mal wieder in Webinaren oder höre Podcasts (oder die Sommer-Interviews von Michaela und Susanne).
Ich bin eigentlich kein ‘Hörer’ und werde dann eher ungeduldig – wenn ich nicht meinen Händen nebenher etwas zu tun gebe. Z. B. Farbkreise ausmalen – frei nach Goethe, dessen Farbkreis-Bild die Idee zu Kreisen und anderen Strukturen lieferte.

Ich nehme alte Buchseiten und zeichne einfach mit einem Bleistift ein paar Linien oder Kreise … im Augenblick habe ich die Einzelseiten vorsichtig von hinten mit etwas Masking Tape zu einem provisorischen Leporello zusammengeheftet. Eigentlich will ich die Blätter irgendwann in meine Collagen einarbeiten.

Wer sich näher mit Goethes Farbenlehre beschäftigen will: Ich habe seinen Farbkreis kurz nachgezeichnet, zum Downloaden und Ausmalen.

Ein schönes Sommerwochenende und viel Spaß!
Katrin @dailyperfectmoment

Wir freuen uns auf eure Einträge

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Mobile à la Matisse

Vermutlich ist mein Fernweh schuld (eigentlich wollte ich diesen Sommer in Granada verbringen) – viele Projekte enden bei mir gerade als Mobile, die entspannt frei im Raum schwingen. So auch die Matisse-Inspiration vom Samstag.

Das Projekt dauert keine fünf Minuten: Ich habe die Formen aus Fotokarton zugeschnitten. In A4-Größe, da reicht eine Lage Karton (wenn man den Schwerpunkt des Mobiles nach unten hängen lässt). Löcher stanzen und dann mit Schnüren verbinden. Ich will das bei Mobiles meist möglich transparent; Nylonfaden ist aber zu sperrig – die Knoten werden dick und halten nicht gut, und bei dickerem Faden und Mobile-Teilen mit geringem Gewicht sind die Fäden nachher auch nicht gerade. Deshalb habe ich transparentes Gummi verwendet, wie man es zum Auffädeln von Perlen verwendet.

Wenn Ihr Inspirationen umgesetzt habt, zeigt sie doch unter
#sommerakademie!

Einen schönen Sommertag Euch allen,
Katrin @dailyperfectmoment

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Künstler-Inspiration: Henri Matisse (und Gelliprint-Workshop)

Wie schön, dass Niki de Saint Phalles Nanas anscheinend tatsächlich Einige von Euch zum Mitmachen inspiriert haben … denn genau das ist ja die Idee unserer samstäglichen Künstler-Inspirationen.
Und heute geht es weiter mit einem weiteren großen Künstler: Henri Matisse. Im Video oben erfahrt Ihr wieder etwas über seinen Background, und was seine Scherenschnitte so besonders macht. Aus heutiger Perspektive vergisst man manchmal, dass so etwas – oder Nikis Nanas – damals regelrechte Skandale waren.

Für das heutige Projekt – in dem ich Schablonendruck mit der Gelliplatte zeigen möchte – habe ich mir Matisse’s florale Formen ausgesucht, hier aus einem Ausstellungsplakat.

Matisse hatte Papiere verwendet, die mit Farbe angepinselt worden waren. Aber da sich doch Einige von Euch für Gelliprint interessieren, habe ich die heutige Inspiration für einen Workshop im Gellidruck genutzt. Ich habe ja bereits erklärt, wie man auch ohne Gelliplatte Monoprints machen kann – für alle, die noch einsteigen wollen.

Für den heutigen Gelliprint-Workshop habe ich Matisse-inspirierte Formen ausgeschnitten, die ich als Schablonen benutze, aber auch (wie im vorletzten Video zu sehen) als Teile der fertigen Ergebnisse. Im Video oben zeige ich, wie man mit einem Druckvorgang gleich drei verschiedene Papiere bedrucken kann – und dazu am Ende noch eine fast saubere Gelliplatte hat, die kaum gereinigt werden muss. Egal, wie oft ich mit der Gelliplatte drucke, es ist immer wieder einfach genial.

Viel Spaß auch diese Woche, passt auf Euch auf und zeigt gerne auf Instagram, wenn Ihr die Inspirationen in eigene Dinge umsetzt: unter #sommerakademie können wir es dann anschauen und uns daran freuen.

Ein schönes Wochenende!
Katrin @dailyperfectmoment

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Künstler-Inspiration: Niki de Saint Phalle

Nach den doch immer etwas von der Corona-Krise überschatteten letzten Wochen (bzw. mittlerweile Monaten) beginnen wir die Sommerakademie-Reihe mit Künstlerinspirationen farbenfroh: mit Niki de Saint Phalle bzw. fröhlicher Pop Art-Kunst.

Im Video oben erzählen wir ein bisschen über Niki de Saint Phalle und warum wir die (schwarzen) Nanas als Inspiration gewählt haben.
Wer mitmachen will: Nanas gibt es als Ausmalbilder (nicht nur für Kinder), und im Video unten seht Ihr, wie man eine kleine Nana-Figur aus lufttrocknender Knetmasse machen kann.

Vorlagen herunterladen >

Lufttrocknende Knetmasse ist ein etwas sperriges Material, deshalb formt man die Figur am besten aus einem Block. Um sie nachher aufzustellen und im Stehen trocknen zu lassen, arbeitet man am besten mit einem Stab, um den herum die Nana geformt wird. Die üppigeren Stellen – Busen, Hintern – entstehen, indem man die Knetmasse in die entsprechende Richtung schiebt. Wenn sie fertig ist, kann man sie mit etwas Wasser noch glattstreichen. Das Ganze muss nicht perfekt sein – Niki de Saint Phalles Nanas sind auch alle nicht perfekt – bzw. gerade deshalb perfekt, weil unvollkommen.

Luftgetrocknet (dauert bei diesem Volumen einige Tage) kann man die Figur mit Acrylfarbe oder -stiften bemalen.

Viel Spaß!
Katrin @dailyperfectmoment

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Sophie Taeuber-Arp als Inspiration

 

Beim Farbmischen für einen Gelliprint habe ich verschiedene Blautöne ausprobiert – und damit gleichzeitig ein paar von Sophie Taeuber-Arp inspirierte Formen bemalt. Ihre Bilder mit Kreisen und (schwarzen) Linien erinnern mich immer an Mobiles, deshalb habe ich aus den Farbmustern eine einfaches zusammengebaut – wenn man die Formen dann noch ein bisschen gegeneinander verdreht, hat man sofort einen 3D-Effekt. Die sichtbaren Pinselstriche erinnern von der Textur her an Sophie Taeuber-Arps Stoffarbeiten. Eine schöne Beschäftigung für einen regnerischen Nachmittag!

 

Katrin @dailyperfectmoment

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Inspiration mit Sophie Taeuber-Arp

Zu Pfingsten laden wir Euch zu einer neuen Projektreihe ein: Wir möchten Euch mit Sophie Taeuber-Arp eine Künstlerin vorstellen, die uns seit Jahren fasziniert und inspiriert. Und anschließend zeigen, wie man Elemente aus ihrer Arbeit in eigene Projekte verwandeln kann.

Für Juli und August planen wir eine ‘Sommerakademie’, in der wir diese Reihe fortsetzen und andere Projekte zeigen wollen. Viele bleiben ja dieses Jahr zuhause, und ein durchgehendes Angebot ist vielleicht etwas für einen Sommerabend, für Regentage oder schlechte Laune, oder als Projekt mit Kindern, die beschäftigt werden wollen und … lasst Euch überraschen, und wenn Ihr auch eine Idee habt, was Ihr hier zeigen könntet, schreibt uns eine Mail! Das artlaboratorium ist unser kreativer Platz zum Ausprobieren, gerne mit Euch gemeinsam!

 

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Und los geht’s. Im Video oben erfahrt Ihr ein bisschen was zu Sophie Taeuber-Arp, um einen leichteren Zugang zu ihrer Welt zu bekommen. Sie war in vielen Kunstrichtungen unterwegs, von Textil über Kunst/ Skulptur bis Ausdruckstanz. Deshalb liefert sie viele Möglichkeiten zur Inspiration; und wir wollen in den nächsten Wochen immer mal wieder etwas zeigen, was wir daraus machen. Abstrakte Werke sind einfach experimentell herzustellen; der Trick, damit das Ganze auch ein bisschen nach Sophie aussieht, liegt in den Farben. Wie genau das funktioniert, erfahrt Ihr im Video oben.

 

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Ein ganz einfaches Projekt für den Anfang ist ein Bild aus farbigen Flächen. Wie das funktioniert, zeigt Katrin als digitale Variante – aber das lässt sich natürlich auch wunderbar mit Pinsel und Farbe umsetzen.
Die nächsten Projekte sind bei uns schon in Planung … 

Und einstweilen: Frohe Pfingsten und habt eine schöne Zeit!

 

Und hier noch ein paar analoge Varianten. Wer in dieser Richtung weitermachen möchte, kann sich auch die Werke von Klee anschauen … verbindet abstrakte Formen mit kleinen figürlichen Elementen. Das Prinzip aber bleibt.

Und unsere Ideensammlung zum Weitermachen:
– farbige Kreise auf Stoff stempeln
– ein Mobile aus Kreisen und Halbkreisen
– Wandbehang aus Stoff
– etc.

Falls Ihr Eure Ideen (oder Umsetzungen) zeigen wollt: Wir freuen uns, wenn Ihr auf Instagram oder Euren Blogs etwas postet.
Viel Spaß wünschen Sabine und Katrin

 

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