Mustern im April

Auf meiner #wasichschonimmermachenwollte -Liste steht ganz weit oben: eine Musterkollektion entwickeln. Oder auch mehrere. Das ist tatsächlich ein Wunsch, der Jahrzehnte zurückreicht. In meinen Anfangstagen mit dem Computer – ich hatte vermutlich noch nicht einmal Photoshop auf meinem Rechner – habe ich in einer Wohnzeitschrift einen Artikel über eine junge holländische Designerin gelesen. Sie hatte eine Computer-Software, mit der man Musterrapports erstellen konnte; unerreichbar teuer damals, aber mir war klar: das ist ein Traumjob.

Jetzt haben wir plötzlich mehr Zeit und die Welt ist ruhiger und langsamer geworden. Ich bin entschlossen, das Positivste aus der Situation zu machen, was irgendwie geht. Und ein Teil davon ist, Lieblingsprojekte zu realisieren. Eins davon, zusammen mit Sabine, muss noch ein Weilchen geheim bleiben. Aber auch da bin ich von Mustern umgeben, wie die paar Fotos schon einmal zeigen.

Eine Musterkollektion ist aber mehr als ein gelegentliches Muster. Die reicht von Skizzen über Muster mit verschiedene Ebenen der Komplexität bis hin zu Simulationen, wie das Muster auf unterschiedlichen Gegenständen aussehen könnten. Und all das wird dann in einem Lookbook zusammengefasst.

Und das ist mein Plan für April. Freies Mustern, als Fingerübung und um jeden Tag ein bißchen besser zu werden. Aber parallel dazu will ich anfangen, eine fiktive Musterfirma zu entwickeln. Und ein Lookbook mit allem, was dazugehört. 30 Tage, 30 Muster oder Musteraspekte, das ist wirklich eine Challenge. Ich freu mich darauf.

Katrin

April Challenge: 30 Tage – 30 Muster

Ich hoffe es geht Euch allen gut und Ihr seid gesund.

Katrin und ich werden den ganzen April über mit Mustern spielen, 30 Tage lang. Von der Skizze bis zur fertigen Tapete, von Gelliprint bis digitalen Mustern, alles ist erlaubt. Das Ganze lässt sich auch wunderbar mit anderen Themen kombinieren, z. B. dem Mustermix (Aprilthema: Pink und Fläche).

Einfach experimentieren: mit Farben, Formen und Schriften; Muster entstehen irgendwann ganz von selbst. Wir möchten uns einfach jeden Tag ein bißchen Zeit nehmen, etwas Neues auszuprobieren.

Seid Ihr dabei? Dann freuen wir uns auf viele Musterideen.
Zeigt uns gerne Eure Muster auf Euren Blogs oder Instagram mit dem Hashtag #30days30patterns

Wünsche euch einen guten Start in die Woche und bleibt gesund!
Sabine

Vielleicht jetzt doch? DIY Mundschutz

Klar ist: Sie schützen nicht uns selbst vor dem Corona-Virus (oder den banaleren Grippeviren). In Asien dagegen sind sie selbstverständlicher Teil des Straßenbilds. Dort gilt der getragene Mundschutz als Zeichen der Rücksichtnahme, Höflichkeit und Hygiene, ist also positiv assoziiert. Wenn wir alle einen Mundschutz tragen würden, hätte niemand ein seltsames Gefühl dabei. Und wenn wir insgesamt nur wenige Ansteckungen verhindern und vielleicht Leben retten würden, wäre es das nicht trotzdem wert?

T-Online schreibt: „Wegen der Corona-Krise hat der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, die Menschen in Deutschland zum Tragen einfacher Atemschutzmasken aufgefordert. Diese garantierten zwar keinen Schutz vor Ansteckung, betonte Reinhardt in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Aber sie können ein wenig helfen, das Risiko zu verringern, andere anzustecken oder selbst angesteckt zu werden.“ Dies helfe bei der Viruseindämmung.“

Wenn meine Nähmaschine mich nicht ständig im Stich lassen würde, hätte ich die Maske in 5-10 Minuten genäht. Ich habe mal die besten Links zusammengestellt. Vielleicht ist ja für Euch was Interessantes dabei.
Katrin

Wichtig:

  1. öfter wechseln
  2. nach dem Benutzen und Ablegen Hände waschen
  3. am besten aus kochfestem Stoff nähen. 5 Minuten lang in kochendes Wasser legen tötet alle Viren
  4. nicht in falscher Sicherheit wiegen: Der Mundschutz verhindert nur, dass wir übermäßig Viren verbreiten, er ist nicht dicht genug, um Viren abzuhalten

Bester Schnitt:
https://freesewing.org/fu-facemask-freesewing.org.a4.pdf

Deutsche Nähanleitung dazu:
https://www.malu-naehcafe.de/2020/03/19/nähanleitung-mundschutz/

Mundschutz machen ohne Nähen aus alten Tshirts:
https://www.moms-blog.de/atemschutzmasken-einfach-selber-machen-ohne-naehen/

Beste Zusammenstellung weiterer Links:

DIY: Behelfs-Mund-Nasen-Maske selber nähen

Nähanleitung der Stadt Essen (anderes Modell)
https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/pressereferat/Mund-Nasen-Schutz__Naehanleitung_2020_Feuerwehr_Essen.pdf

Masken, auch für Gesundheitsberufe (engl)
https://freesewing.org/blog/facemask-frenzy/

#wasichschonimmertunwollte

Vor vielen Jahren hat mir die Mutter einer Freundin von einem Krimi erzählt, den sie gerade gelesen hatte. Eine alte britische Dame ging wegen Depressionen zum Arzt, ihr Leben kam ihr sinnlos vor. Der Arzt fragte sie, was sie schon immer hatte tun wollen? Und sie sagte: Spionin sein!
Sie ging zu Scotland Yard und bat ihre Mithilfe an, wurde natürlich abgelehnt; aber sie wurde – da es ja ein Roman war und der ein Happy End brauchte – in einen Kriminalfall verwickelt, den sie erfolgreich löste.
Und in weiteren Bänden der Krimireihe war sie erfolgreich als Detektivin/ Spionin tätig.

Im Augenblick sind wir alle in einer Situation, in der wir alle unser Leben neu sortieren müssen. Mit allen Verlust und Sorgen, aber auch mit allen Möglichkeiten. Ich habe mich hingesetzt und eine Liste von Dingen gemacht, die ich zuhause machen kann – und eben schon lange machen will. Wann, wenn nicht jetzt?  Über ein paar Dinge werden wir sicher hier berichten. Manche, wie Shuffle tanzen lernen oder vielleicht versuchen, einen Reissverschluss einzunähen, bleiben wahrscheinlich besser im Verborgenen. 

Wir haben Euch die Liste als Download vorbereitet. Wenn Ihr wollt, ladet sie euch hier herunter:

Klick auf das Bild zum downloaden

Und wenn Ihr Lust habt, zeigt uns Eure Liste(n) mit oder ohne Fotos auf Euren Blogs oder Instagram, Hashtag #wasichschonimmermachenwollte

Je besser wir die Zeit zuhause für uns nutzen, desto besser geht es uns und desto leichter fällt es uns, Beschränkungen einzuhalten!
Alles Liebe,
Katrin

Online-Kurs Fotobearbeitung, Teil 2

Und hier ist er, Teil 2 der Fotobearbeitung. Es gibt noch ein paar weitere Tricks wie Weißabgleich (wie mache ich, dass die Farben natürlich aussehen) oder Unschärfe-Effekte. Wenn Ihr Interesse habt, können wir irgendwann ein Video dazu nachliefern. Als Nächstes gibt es aber eine Einführung in digitales Illustrieren – in den nächsten Tagen, hier, kostenlos.

Bis bald und passt auf Euch auf!

Bunte Tulpen zum Experimentieren …

Heute habe ich ein paar bunte Tulpen für euch zusammengestellt, um euch ein bißchen Farbe ins Haus zu bringen und euch zu motivieren, das Positive zu sehen und euch trotz allem auf den Frühling zu freuen.

In all dem Chaos und der Ungewissheit um uns herum, wollen Katrin und ich versuchen, euch zu inspieren und zusammenzuführen.

Klick auf das Bild zum downloaden

Bleibt zuhause, macht mit bei kreativen Projekten (ein paar haben wir euch hier schon vorgestellt), schaut euch Videos von anderen Kreativen an.

Oder macht einen virtuellen Rundgang duch ein paar Museen, wie Astrid in ihrem „bleibt zuhause special“ gestern vorgestellt hat…

Es gibt so viele Möglichkeiten… schreibt uns gerne, was ihr so macht zuhause oder zeigt es uns nei instagram #bleibtzuhausewennIhrkoennt

Bunte Grüße
Sabine

Virtuelles Reisen: Onlinekurs für Bildbearbeitung, Teil 1

Im Idealfall bleiben wir alle in den nächsten Wochen weitgehend zuhause, werden nicht angesteckt, stecken niemanden an und der Spuk ist irgendwann vorbei. Zumindest fürs Erste. Je schöner wir uns die Zeit zuhause machen, desto positiver können wir mit der ganzen Situation umgehen.

Sabine und ich haben uns überlegt #wasichschonlangetunwollte. Wie können wir die Zeit also so verbringen, dass wir uns vielleicht sogar etwas Gutes damit tun?

Ich bin letztes Jahr in eine 33 qm-Wohnung gezogen, weil ich wenig Zeit hier in Deutschland und viel auf Reisen verbringen wollte. Alle Reisepläne liegen jetzt natürlich auf Eis. Virtuell kann ich aber noch reisen. Die Fotos aus der Toskana und aus Bologna vom letzten Frühling anschauen. Oder auch bearbeiten. Womit wir beim heutigen Thema wären.

Auch wenn ich als Grafikerin seit Jahrzehnten mit Profiprogrammen auf meinem Rechner arbeite, meine Reisefotos bearbeite ich am Liebsten auf meinem Ipad, mit einer App, die es auch für Handys gibt (auch auf Android, und sogar als Desktop-Version, also für Laptop oder Rechner).
Und zwar schnell, einfach und mit richtig viel Spaß. Meines Wissens sogar kostenlos, wenn nicht, lasst es uns wissen.

SNAPSEED heißt die App (unbezahlte Werbung aus Überzeugung). Sie ist einfach, intuitiv zu bedienen und auch für Anfänger geeignet. Also, wenn Ihr Euch noch nicht mit Bildbearbeitung auseinandergesetzt habt und das immer mal probieren wolltet: Jetzt ist ein sehr guter Zeitpunkt dafür. Los geht’s. Teil zwei folgt übermorgen, und wenn Ihr dann noch Fragen oder Lust auf mehr haben solltest, machen wir gerne einen weiteren Kurs.

Alles Liebe, Katrin
#bleibtzuhausewennIhrkoennt
#wasichschonlangetunwollte

Was ich schon immer machen wollte ….

Ihr Lieben,

nachdem man kaum noch etwas anderes als Corona-Virus hört, beginnt jetzt die Phase, in der man am liebsten zuhause bleibt. Das ist sicher gerade das Vernünftigste, das man tun kann, zumindest wenn man die Zeit für sich nutzt, positiv denkt und schöne Dinge macht.

In den letzten Tagen sind verschiedene kreative Projekte gestartet, an denen man sich beteiligen kann. Offiziell auf Instagram oder einfach bei sich zuhause. Wir – Sabine und Katrin – haben uns entschlossen, artlaboratorium.de in den nächsten Wochen als kostenlose Plattform auszubauen, um Projekte vorzustellen, eigene anzubieten (s. u.) und sich vielleicht auch auszutauschen und zu vernetzen, wenn Bedarf besteht.

@the jealous curator

Heute stellen wir das Projekt von Danielle Krysa vor, besser bekannt vielleicht als @the jealous curator‘. Ihre Webseite, ihr Instagram-Account und ihre verschiedenen Bücher sind übrigens generell wunderbare Inspirationsquellen für alle kreativen Richtungen.
(Das war übrigens unbezahlte Werbung durch Namensnennung).

Danielle hat gestern eine 30-Tage-Kunst-Challenge ausgerufen. Egal mit welcher Technik oder in welchem Format – seid kreativ, entdeckt neue Dinge und habt Spaß. Ihr Hashtag-Vorschlag ist #30dayartquarantine

@pariscollagecollective

Mit dem Motto „Don’t panic“ sind alle eingeladen, etwas Kreatives und Schönes aus einem Foto des Corona Virus zu machen (das könnt ihr euch hier downloaden) und mit den Hashtag #pccdontpanic bei Instagram posten.

Morgen gibt es hier dann gleich den ersten Teil eines Onlinekurses über Bildbearbeitung mit der App Snapseed – vielleicht macht Ihr Euch auf virtuelle Reisen mit den Urlaubsfotos aus den letzten Jahren und nutzt das neu erworbene Wissen.

Dann wird es immer wieder weiteres Bildmaterial als Downloads geben, eine Einführung in digitales Illustrieren, wie gesagt kostenlos, und falls Ihr ein interessantes Angebot zum Weitergeben habt, lasst es uns wissen.

Oder wenn Euch bestimmte kreative oder technische Inhalte interessieren, die wir vielleicht liefern können.

Das Motto „Was ich schon lange tun wollte“ (hashtag #wasichschonlangetunwollte ) fiel uns dazu ein … wovon habt ihr schon lange geträumt, was liegt schon ewig in eurer Schublade? Jetzt können wir vielleicht die Zeit finden, diese Projekte anzugehen.
Erzählt uns eure Geschichten oder zeigt uns, was ihr gemacht habt.

Wir wünschen Euch eine gute, kreative und gesunde Zeit, passt auf Euch und Eure Lieben auf,

Sabine und Katrin

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